Frankfurt baut Interims-Campus in Bockenheim für Schul-Erweiterung und Sanierung
Sofia ReisingFrankfurt baut Interims-Campus in Bockenheim für Schul-Erweiterung und Sanierung
Frankfurt richtet neuen Interims-Campus in Bockenheim ein, um Erweiterung der Kerschensteiner-Grundschule zu unterstützen
Der Frankfurter Stadtrat hat Anfang März den Kauf eines zentral gelegenen Grundstücks genehmigt und damit den Weg für das Projekt freigemacht. Der neue Standort soll nicht nur der Kerschensteiner-Schule während ihrer Sanierung und Erweiterung dienen, sondern langfristig auch anderen Schulen als interimistische Lösung zur Verfügung stehen.
Der Interims-Campus entsteht auf einem Grundstück in der Ludwig-Landmann-Straße 365, das zuvor im Besitz der katholischen Pfarrgemeinde St. Marien war. Das bestehende Gebäude auf dem Areal wird abgerissen, um Platz für modulare Schulgebäude zu schaffen. Während der Umbaumaßnahmen wird die Kerschensteiner-Schule hierher umziehen.
Die Lage ist ideal für eine Schule: In unmittelbarer Nähe befinden sich die Sportanlagen des Brentanobads, und die zentrale Position in Bockenheim sorgt für eine gute Erreichbarkeit für Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte. Da das Grundstück als öffentliche Fläche ausgewiesen ist, konnte die Stadt es zu günstigen Konditionen erwerben.
Obwohl der Campus zunächst der Kerschensteiner-Schule als Ausweichquartier dient, ist er so konzipiert, dass er langfristig auch anderen Frankfurter Schulen zur Verfügung stehen kann. Die Initiative der Stadt zielt darauf ab, den wachsenden Schülerzahlen und den steigenden Anforderungen an die Bildungsinfrastruktur gerecht zu werden. Das benachbarte Grundstück in der Ludwig-Landmann-Straße 367, auf dem sich eine Kita befindet, bleibt hingegen im Besitz der Pfarrgemeinde St. Marien und wird wie bisher betrieben.
Der neue Interims-Campus bietet der Kerschensteiner-Schule während ihrer Sanierung eine sofortige Entlastung. Nach Abschluss der Arbeiten steht der Standort weiterhin für andere Schulen bereit, die ähnliche Bedürfnisse haben. Das Projekt unterstreicht die anhaltenden Bemühungen Frankfurts, seine Bildungseinrichtungen an die wachsende Nachfrage anzupassen.






