Langen erlebt dramatischen Geburtenrückgang – nur noch 754 Babys im Jahr 2023
Gordana GnatzLangen erlebt dramatischen Geburtenrückgang – nur noch 754 Babys im Jahr 2023
Langen verzeichnete 2023 starken Geburtenrückgang – niedrigster Stand seit 2012
Im vergangenen Jahr ging die Zahl der Geburten in Langen deutlich zurück und erreichte den niedrigsten Stand seit 2012. Wie die offiziellen Zahlen für 2023 zeigen, kamen nur noch 754 Babys zur Welt – ein Rückgang gegenüber 915 im Vorjahr. Damit setzt die Stadt einen bundesweiten Trend sinkender Geburtenraten fort.
Zuletzt waren die Zahlen 2012 ähnlich niedrig, als 748 Kinder in Langen geboren wurden. 2023 lebten von den 754 Neugeborenen lediglich 197 tatsächlich in der Stadt, ein spürbarer Rückgang im Vergleich zu früheren Jahren. Gleichzeitig stieg die Zahl der Sterbefälle auf 920 – mehr als vor der Pandemie.
Die meisten Kinder (591) wurden von verheirateten Elternpaaren geboren, während 163 Mütter ledig waren. Das Geschlechterverhältnis war nahezu ausgeglichen: 381 Jungen und 373 Mädchen kamen zur Welt. Beliebte Vornamen waren Lina (bei Mädchen) und Noah (bei Jungen).
Die Zahl der Eheschließungen blieb in Langen mit 154 stabil und entsprach damit dem Niveau vor der Pandemie. Das Standesamt bearbeitete zudem 300 Einbürgerungsanträge und erteilte 2023 insgesamt 137 Staatsbürgerschaftsurkunden.
Der Rückgang der Geburten bei gleichzeitig steigenden Sterbefällen deutet auf eine Verschiebung der Bevölkerungsentwicklung in Langen hin. Da immer weniger Neugeborene in der Stadt leben und die Einbürgerungen weiterlaufen, könnte sich die demografische Struktur weiter verändern. Detaillierte Daten zur Altersverteilung seit dem Geburtenrückgang 2023 stehen jedoch noch aus.






