Neu-Isenburger Unternehmer knüpfen Kontakte beim Business-Frühstück im Max Green

Sofia Reising
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Eine Konferenzszene mit Sitzplätzen und einer Bühne, auf der eine Diskussion zwischen Medienpersonal und Besitzern stattfindet, mit einem großen Werbeplakat und einer Wand im Hintergrund.Sofia Reising

Neu-Isenburger Unternehmer knüpfen Kontakte beim Business-Frühstück im Max Green

Rund 80 Unternehmer aus Neu-Isenburg trafen sich vergangene Woche zu einem Business-Frühstück. Die Veranstaltung bot lokalen Unternehmen die Gelegenheit, sich zu vernetzen, Ideen auszutauschen und neue Partnerschaften zu erkunden. Organisiert wurde das Treffen vom Genoverband e.V., dem Wirtschaftsförderungsteam der Stadt sowie der Sparkasse Langen-Seligenstadt.

Die Veranstaltung fand im Max Green statt, einem modernen Konferenzzentrum in Neu-Isenburg. Bekannt für sein nachhaltiges Design und fortschrittliche Technik, steht der Veranstaltungsort auch externen Organisatoren offen. Der Genoverband e.V., Deutschlands größter genossenschaftlicher Regionalverband mit rund 2.800 Mitgliedsgenossenschaften, hatte das Max Green als Plattform für Workshops und Networking initiiert.

Bürgermeister Dirk Gene Hagelstein eröffnete die Runde mit einem Dank an den Genoverband für die Organisation des Frühstücks. Er betonte, wie wichtig es sei, Unternehmen zusammenzubringen, um die lokale Zusammenarbeit zu stärken. Im Anschluss analysierte Markus Schmitt, stellvertretendes Vorstandsmitglied und Firmenkundenbetreuer der Sparkasse Langen-Seligenstadt, die globale Wirtschaftslage – mit besonderem Fokus auf die Auswirkungen für die Rhein-Main-Region um Frankfurt, zu der auch Neu-Isenburg gehört.

Schmitt skizzierte die Erholung der Region nach der Finanzkrise 2008: Zwischen 2010 und 2019 trieben vor allem die Bereiche Finanzen, Logistik und Luftfahrt – insbesondere am Frankfurter Flughafen – ein starkes Wachstum voran. Die Arbeitslosigkeit sank von über 8 Prozent im Jahr 2009 auf etwa 5 Prozent bis 2019, während das Bruttoinlandsprodukt (BIP) jährlich im Schnitt um 2 bis 3 Prozent wuchs. Dieser Aufschwung kam 2020 mit dem Ausbruch der COVID-19-Pandemie und den damit verbundenen wirtschaftlichen Störungen zum Erliegen.

Neben den Fachvorträgen bot das Frühstück Raum für informelle Gespräche. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Verbindungen zu knüpfen. Die lockere Atmosphäre ermöglichte einen offenen Austausch über Herausforderungen und Chancen für die lokale Wirtschaft.

Das Unternehmerfrühstück endete mit der Ankündigung weiterer Treffen. Die Teilnehmer verließen die Veranstaltung mit erweiterten Netzwerken und einem besseren Verständnis der wirtschaftlichen Entwicklungen in der Region. Die Organisatoren planen, ähnliche Formate zu etablieren, um die Neu-Isenburger Wirtschaftszene weiterhin zu unterstützen.

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