Rüsselsheim gedenkt Hiroshima und Nagasaki mit eindringlicher Plakatschau für den Frieden

Gordana Gnatz
Gordana Gnatz
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Eine Gruppe von Menschen steht vor dem Brandenburger Tor in Berlin, Deutschland, mit Schildern und Fahnen, auf denen 'Fukushima Hiroshima Nagasaki Atomod' steht, um gegen die Atombombe zu protestieren, mit Fahrzeugen, Bäumen und einem bewölktem Himmel im Hintergrund.Gordana Gnatz

Rüsselsheim gedenkt Hiroshima und Nagasaki mit eindringlicher Plakatschau für den Frieden

Rüsselsheim am Main zeigt eindrucksvolle Plakatausstellung zu den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki

Vom 17. Juni bis zum 10. Juli gastiert in Rüsselsheim am Main eine bewegende Plakatausstellung über die Atombombenabwürfe auf Hiroshima und Nagasaki. Die vom globalen Netzwerk Bürgermeister für den Frieden organisierte Schau will die Schrecken des Atomkriegs ins Bewusstsein rufen und die Abrüstung vorantreiben. Oberbürgermeister Patrick Burghardt wird die Ausstellung am kommenden Montag im Rathaus offiziell eröffnen.

Die Ausstellung ist im Foyer des Rüsselsheimer Rathauses zu sehen und kann während der regulären Öffnungszeiten kostenlos besucht werden. Gezeigt werden detaillierte Berichte über die Zerstörungen durch die Bombenabwürfe von 1945 sowie Appelle für eine atomwaffenfreie Welt. Rüsselsheim ist seit 2019 Teil von Bürgermeister für den Frieden und unterstützt damit die weltweite Bewegung lokaler Führungskräfte, die sich für die Abschaffung von Atomwaffen einsetzen.

Am 17. Juni um 17:00 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Burghardt die Ausstellung mit einer feierlichen Eröffnungsrede. Im Anschluss spricht Roland Blach von der Internationalen Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen (ICAN). Sein Vortrag widmet sich den aktuellen geopolitischen Spannungen und den laufenden Bemühungen um Frieden und Abrüstung.

Bis zum 10. Juli bleibt die Ausstellung geöffnet und gibt Bürgerinnen und Bürgern sowie Besuchern Gelegenheit, über die Folgen eines Atomkriegs nachzudenken. Mit der Veranstaltung bekräftigt Rüsselsheim sein Engagement für die Ziele von Bürgermeister für den Frieden und eine sichere, von Waffen befreite Zukunft.

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