Sechs Jahre nach dem rassistischen Anschlag von Hanau: Deutschland gedenkt der Opfer

Sofia Reising
Sofia Reising
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Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße in Berlin, hält Schilder und Banner hoch und fährt mit Fahrrädern vorbei an einem Gebäude mit Bögen, Säulen, Skulpturen und Bäumen.Sofia Reising

Demonstration in Frankfurt für die Opfer von Hanau - Sechs Jahre nach dem rassistischen Anschlag von Hanau: Deutschland gedenkt der Opfer

Vor sechs Jahren ermordete ein rechtsextremer Attentäter in Deutschland aus rassistischen Motiven neun Menschen. Der Täter tötete später seine Mutter, bevor er sich selbst das Leben nahm. Seither gedenken Städte in ganz Deutschland jährlich der Opfer mit Mahnwachen und Protesten gegen Rassismus.

Am 19. Februar 2020 verübte ein 43-jähriger Deutscher in Hanau einen rassistisch motivierten Amoklauf. Er erschoss neun Menschen, kehrte nach Hause zurück, tötete seine Mutter und nahm sich anschließend das Leben. Der Anschlag erschütterte die Nation und hinterließ tiefe Wunden in der Stadt.

In diesem Jahr fanden Gedenkveranstaltungen in mehreren Städten statt, darunter Berlin, Leipzig, München, Offenbach, Dietzenbach und Frankfurt. Unter dem Motto 'Antirassistischer Kampftag' demonstrierten Menschen mit Transparenten, auf denen 'Sagt ihre Namen' zu lesen war. Allein in Frankfurt versammelten sich über 1.000 Menschen friedlich, um der Opfer zu gedenken.

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) bezeichnete den 19. Februar 2020 als 'den schrecklichsten Tag, den diese Stadt in Friedenszeiten erlebt hat'. Er forderte eine klare Haltung gegen die Feinde der Demokratie. Auch in Hanau selbst wurde der Opfer in Gedenkveranstaltungen gedacht.

Unter dem Leitmotiv 'Hanau ist überall' waren für den 21. Februar 2026 Demonstrationen geplant. Die Polizei meldete keine Zwischenfälle während des Frankfurter Marsches, der ruhig und geordnet verlief.

Die jährlichen Gedenkveranstaltungen erinnern an die Opfer des Anschlags von Hanau vor sechs Jahren. Städte organisieren weiterhin Proteste und Kundgebungen, um Rassismus zu verurteilen und der Opfer zu gedenken. Die Veranstaltungen unterstreichen die anhaltenden Bemühungen, dem Rechtsextremismus in Deutschland entgegenzutreten.

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