Historischer Kompromiss: Amprion und Landwirte einigen sich auf faire Erdkabel-Regeln
Entschädigung für Erdleitungen: Amprion und Bauern kommen überein - Historischer Kompromiss: Amprion und Landwirte einigen sich auf faire Erdkabel-Regeln
Amprion einigt sich mit Deutschen Bahnverbänden auf historischen Kompromiss zur Erdkabel-Verlegung
Amprion hat mit Deutschen Bankverbänden eine richtungsweisende Vereinbarung getroffen, um die Auswirkungen des Baus unterirdischer Stromkabel abzumildern. Die Einigung betrifft zentrale Energietrassen und soll Grundbesitzer, Pächter sowie die Bodenqualität während und nach den Bauarbeiten schützen. Bis zu 20.000 Menschen könnten von den Projekten betroffen sein.
Die Verhandlungen zwischen Amprion und den Bankverbänden zogen sich über ein ganzes Jahr hin, bevor ein Rahmenwerk finalisiert werden konnte. Im Mittelpunkt der Vereinbarung stehen drei zentrale Stromtrassen – der Rhein-Main-Link, der Korridor B und Windader West – für die derzeit zehn Gleichstromverbindungen im Genehmigungsverfahren sind. Diese Leitungen sollen später genug Strom transportieren, um bis zu 20 Millionen Menschen zu versorgen.
Um Schäden während der Bauphase zu begrenzen, wurden umfangreiche Bodenschutzmaßnahmen festgelegt. Banken und Pächter erhalten Entschädigungen, falls sie wirtschaftliche Einbußen erleiden – sei es durch vorübergehende Beeinträchtigungen oder dauerhafte Infrastruktur auf ihren Flächen. Auch Grundbesitzer, auf deren Land Hochspannungskabel langfristig verlegt werden, erhalten eine Vergütung.
Vertreter der Bankverbände begrüßten die getroffenen Regelungen. Karsten Schmal vom Hessischen Bankverband bezeichnete die Vereinbarung als fairen Ausgleich für die Grundeigentümer. Holger Hennies, Präsident des Landvolks Niedersachsen, nannte den Kompromiss "akzeptabel", wies jedoch darauf hin, dass seine Region besonders stark von den Trassenausbauplänen belastet werde. Erich Gussen vom Rheinischen Landwirtschafts-Verband betonte, die Vereinbarung sorge für umweltverträgliche Bauweisen und eine fachgerechte Renaturierung der Flächen nach Abschluss der Arbeiten.
Die Projekte sind Teil des bundesweiten Netzausbaus in Deutschland, bei dem noch rund 4.900 Kilometer Hochspannungsleitungen genehmigt werden müssen. Die geplanten Trassen durchqueren mehrere Bundesländer, darunter Schleswig-Holstein, Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt.
Die Rahmenvereinbarung stellt die erste ihrer Art zwischen Amprion und landwirtschaftlichen Interessenvertretern dar. Sie legt klare Regeln für Entschädigungen, Bodenschutz und Flächensanierung fest und soll Konflikte minimieren, während die Bauarbeiten in den betroffenen Regionen voranschreiten.
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