Luftfracht in Deutschland: Warum Frachtflüge ins Ausland abwandern
Luftfracht in Deutschland: Warum Frachtflüge ins Ausland abwandern
Deutschlands Luftfrachtbranche steht unter wachsendem Druck: Hohe Kosten treiben Unternehmen ins Ausland. Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) hat die Bundesregierung nun aufgefordert, Steuern zu senken und Bürokratie abzubauen. Ohne Reformen droht Deutschland, noch mehr Fracht an internationale Konkurrenten wie Istanbul oder Dubai zu verlieren.
Der BDL warnt, dass der deutsche Anteil am globalen Luftfrachtmarkt stark gesunken ist. Der Marktanteil Frankfurts fiel von 4,5 Prozent im Jahr 2022 auf etwa 3,2 Prozent im Jahr 2025. Dieser Rückgang entspricht jährlichen Verlusten von 200.000 bis 300.000 Tonnen Frachtgut – ein Großteil davon verlagert sich in asiatische und nahöstliche Drehkreuze.
Hohe Kosten sind ein zentrales Problem. Langstrecken-Frachtflüge ab Frankfurt zahlen rund 1.500 Euro an Flugsicherungsgebühren. In Istanbul kostet derselbe Flug nur 72 Euro, in Lüttich sogar nichts. Zudem belastet übermäßige Bürokratie die Luftfrachtunternehmen zusätzlich, so der BDL.
Um die Entwicklung umzukehren, fordert der Verband mehrere Maßnahmen. Die Regierung soll die Luftverkehrssteuer senken und einen Teil der Fixkosten für die Flugsicherung übernehmen. Auch der Abbau unnötiger Papierarbeit für Frachtflüge steht auf der Agenda.
Ziel der BDL-Vorschläge ist es, die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im Luftfrachtgeschäft zu stärken. Ohne Gegensteuer könnte das Land weiterhin Frachtvolumen an günstigere Standorte verlieren. Allein im vergangenen Jahr wurden 62.000 Tonnen Güter von deutschen Flughäfen abgeworben.
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